StartseiteWir-vor-Ort-2011Jahreshauptversammlung – 2011

2011-fb-jahreshauptversammlung-2011-bearbErstmals hielt der CSU-Ortsverband seine Jahreshauptversammlung öffentlich ab. An der Spitze steht weiterhin Josef Maltan. Der Frauenanteil im Vorstand wurde verdoppelt. MdL Roland Richter berichtet auf der Versammlung im Gasthof „Oberwirt“ aus dem Landtag.

Ortsvorsitzender Josef Maltan konnte neben den zahlreich erschienen Ortsverbandmitgliedern, darunter Altbürgermeister Hans Datzmann und Ehrenvorstand Richard Graßl sen., auch interessierte Nichtmitglieder begrüßen.

Der zweite Bürgermeister betonte, dass es wichtig sei, die Bevölkerung in die örtliche Politik mit einzubeziehen. Daher auch die öffentliche Jahreshauptversammlung.

Als erfreulich bezeichnete Maltan in seinem Bericht die gute Resonanz bei der Veranstaltung unter dem Motto „Jetzt red i“ mit dem Themen, neue Rodelbahn Hochschwarzeck. Die CSU Ramsau stehe voll hinter diesem Projekt, sei es doch ein Baustein, die Umsätze der Bahn wesentlich zu erhöhen und damit auch die Bürgergesellschaft zu stärken. Das Derbleck`n beim Starkbieranstich des Ortsverbandes mit dem Stimmkreisabgeordneten und Verkehrsminister Dr. Peter Ramsauer wurde genutzt, die Wichtigkeit der Bundesstraße 305 für die Ramsau darzulegen.

Schriftführer und Geschäftsführer Michael Brandt berichtete von einer erfreulichen Mitgliederentwicklung. Der Ortsverband hat den höchsten Mitgliederstand seit Bestehen. Schatzmeisterin Birgit Gschoßmann konnte die Kasse des Ortsverbandes mit einem positiven Ergebnis abschließen.

Josef Maltan bestätigte die Versammlung einstimmig in seinem Amt als Ortsvorsitzender. Die geheimen Wahlen unter der Leitung von Siegfried Scheidsach brachten aber auch Veränderungen im Vorstand (s. u.).
Mit Monika Gschoßmann und Christa Palzer konnten zwei weitere Frauen für die Vorstandstätigkeit gewonnen werden. Josef Wurm jun. vertritt zukünftig die junge Ramsauer Generation. Bei Richard Maltan und Fritz Rasp, die nicht mehr zur Wahl standen, bedankte sich der Ortsvorsitzende für Ihre tatkräftige Mitarbeit im Ortsvorstand.

Bürgermeister Herbert Gschoßmann konnte zur Halbzeit der Wahlperiode eine erfreuliche Bilanz ziehen. So wurde die Tourist-Info barrierefrei modernisiert und das Rathaus thermisch saniert. Gschoßmann dankte den CSU-Gemeinderäten, dass sie ihre breit gefächerten Fachkenntnisse in Feldern wie Tourismus, Finanzen oder Bau bei Bewältigung der gemeindlichen Aufgaben einbringen. Eine große Aufgabe sei die Reform des Tourismuszweckverbandes Berchtesgaden-Königssee. Hier habe die Gemeinde Ramsau intensiv an neuen Konzepten mitgearbeitet. Im Gegensatz zur „unsachlichen Rücktrittsforderung“ könnten damit Verbesserungen erzielt werden. Es seien aber, so Gschoßmann, noch weitere Maßnahmen nötig, um die finanzielle Belastung der Mitgliedsgemeinden in Grenzen zu halten.

Monika Gschoßmann gab einen Einblick in die gemeinsame Jugendarbeit der fünf Gemeinden im Talkessel und kündigte an, dass es in der Ramsau einen Jugend-Hoagascht geben wird.

MdL Roland Richter berichtete aus dem Landtag, dass die Arbeit in der Koalitionsregierung deutlich schwieriger sei. Viele gute Vorschläge belieben in den nun nötigen umfangreichen Vorabstimmungen hängen. Wichtige Entscheidungen für Bayern und die bayerischen Bürger könnten nicht getroffen werden oder verzögern sich. Ziel muss es daher sein, wieder eine absolute Mehrheit zu erringen.

Auch auf den Rücktritt Guttenbergs ging der CSU-Kreisvorsitzende ein. Die Fehler in Guttenbergs Doktorarbeit waren, so Richter, für die Opposition lediglich der Vorwand, um einen fachlich hervorragenden und beliebten Politiker der CSU zu stürzen.

Der neu gewählte Ortsvorstand:

  • Ortsvorsitzender: Josef Maltan
  • Stellvertretende Ortsvorsitzende:
    – Thomas Graßl
    – Monika Gschoßmann
    – Richard Graßl jun.
  • Schriftführerin: Birgit Gschoßmann
  • Schatzmeisterin: Christa Palzer
  • Geschäftsführer: Michael Brandt
  • Weitere Vorstandsmitglieder
    – Josef Wurm jun.
    – Franz Schwab
    – Franz Rieder
    – Margit Puritscher
    – Bernd Kubicke

(Berchtesgadener-Anzeiger vom 10. März 2011)

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